„Juristischer Logik liegt eine gewisse Schönheit inne“ – ein Interview mit Jan Mensching, LL.M.

Jan Mensching verstärkt drei unserer Dezernate: Das Handels- und Gesellschaftsrecht, allgemeines Zivilrecht und das Luftfahrtrecht. Durch sein zusätzliches Studium an der Nottingham Trent University in England und dem Master of Laws (LL.M.) im internationalen Handelsrecht, berät Herr Mensching Mandant:innen auch in grenzüberschreitenden Angelegenheiten wie globalen Flugzeugtransaktionen. Wir durften Herrn Mensching ein paar Fragen stellen – zu seinem Beruf und darüber hinaus.

Was macht Ihnen am Berufsalltag Spaß?

Ich habe mit handels- und gesellschaftsrechtlichen Fragen zu tun, mit Flugzeugtransaktionen, aber auch mit Fragen des allgemeinen Zivilrechts. Im Alltag bedeutet das: Ich stehe viel mit Behörden in Kontakt, wenn es um Flugzeugtransaktionen geht. Wenn unsere Mandant:innen neben ihren wirtschaftsrechtlichen Anliegen auch zivilrechtliche Fragen haben, helfe ich ihnen dort auch weiter. Ich muss sehr weitsichtig denken und alle Umstände, die beispielsweise eine Transaktion beeinflussen, berücksichtigen.

Diese Vielfalt macht mir Spaß. Ich versuche jeden Tag, das wirtschaftlich Bestmögliche im Rahmen des rechtlich Möglichen zu erreichen. Diese Lösungen zu finden, ist durchaus auch ein kreativer Prozess. „Kreativ“ klingt zwar immer etwas verschlagen, aber so meine ich das nicht. Juristen haben de facto verschiedene Handlungsoptionen und natürlich macht es mich stolz, wenn ich im Sinne meiner Mandant:innen schöne Kniffe finde. Juristischer Logik und unseren Schriftsätzen liegt eine gewisse Schönheit inne – und für mich ergibt sie sich daraus, in einem sehr rationalen Netz aus Gesetzen und Regelungen immer wieder neue, kreative Lösungen zu finden.

Sie sind im Anschluss an Ihr zweites Staatsexamen bei activelaw gestartet. Was macht diese Kanzlei für Berufseinsteiger attraktiv?

Für junge Anwälte sieht das Clichée oft so aus: Man sitzt in irgendeinem Hinterzimmer und erhält vorgegebene Informationen vom Chef. Daraus verfasst man dann einen Schriftsatz und gibt diesen dem Chef zurück. Echte Berufserfahrung kann man so nicht sammeln.

Bei activelaw war das anders. Ich hatte von Anfang an Kontakt mit Mandant:innen, überlegte mir eine Taktik, wie ich im jeweiligen Sachverhalt vorgehen möchte und trug  dadurch schon früh die Verantwortung für meine Fälle. Gleichzeitig gibt es hier ein sehr stabiles Sicherheitsnetz – bei Fragen kann ich mich jederzeit an die hilfsbereiten Kolleg:innen wenden; außerdem hat jeder neue Kollege (unabhängig von seiner Berufserfahrung) einen Mentor oder eine Mentorin. Mit meinem Mentor kann ich mich immer rückversichern und ergebnisoffen über meine Themen sprechen. Durch die Größe der Kanzlei gibt es außerdem zu sehr vielen anderen Rechtsgebieten Ansprechpartner, die immer ein offenes Ohr haben.

Was verbindet Sie mit Hannover?

Ich komme gebürtig aus Emden in Ostfriesland. Nach meinem Studium in Halle und Nottingham bin ich für mein Referendariat nach Hannover gekommen – und geblieben. Die Stadt gefällt mir sehr und ich fühle mich hier wohl. Besonders mag ich hier die Altstadt und den Zoo: Die Altstadt, weil ich als Exil-Ostfriese hier im Teestübchen den Original-Ostfriesentee trinken kann und den Zoo, weil ich hier mit meiner Nichte und meinem Neffen bei jedem Besuch punkten kann und gleichzeitig selbst immer wieder etwas Neues entdecke.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich wollte tatsächlich schon sehr früh Rechtsanwalt werden. Ich habe immer gerne debattiert und mich leidenschaftlich für meine Interessen oder die meiner Freunde und Geschwister eingesetzt. Und es hat mich auch interessiert, welche Gründe dahinter liegen, wenn etwas erlaubt oder verboten ist… da ist Rechtsanwalt natürlich ein naheliegender Berufswunsch.

Welche Wünsche haben Sie für Ihre Zukunft?

Es gibt da eine Liste der „Sieben Neuen Weltwunder“ – also architektonische Highlights, die im Gegensatz zu den antiken Weltwundern alle noch existieren. Vier von sieben habe ich schon besucht – den Cristo Redentor in Rio de Janeiro, das Colosseum in Rom, die Maya-Stadt Chichen Itza in Mexiko und die Ruinenstadt Machu Picchu in Peru. Es warten also noch Reisen nach Jordanien, China und Indien auf mich.

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