activelaw beim DurchSTARTer-Preis 2021

Logo DurchSTARTer-Preis, Schriftzug mit Rakete

Als Sponsor des DurchSTARTer-Preises durfte activelaw auch in diesem Jahr die Arbeit niedersächsischer Startups auszeichen. Der Preis wird vom Land Niedersachsen und der NBank an Startups aus vier Kategorien vergeben. Neben Preisgeldern in Höhe von über 40.000 Euro erhalten die Gewinner ein an ihre Bedürfnisse angepasstes Mentoring.

Ein Unternehmen zu gründen, ist immer ein kühner Schritt. Ein Unternehmen während der allumfassenden Unsicherheit einer Pandemie zu gründen, Ideen weiterzuentwickeln und weiterzumachen, wenn Bürokratie, Forschungsrückschläge oder Finanzierungsprobleme einen zurückwerfen ist… ganz besonders unerschrocken. Zwölf niedersächsische Startups wurden für ihren Innovationsgeist und ihren Mut am 6. Dezember im Rahmen des DurchSTARTer-Preises im Kulturzentrum Pavillon in Hannover geehrt.


„Wir machen aus Gründern Unternehmer“

Doch wie kann activelaw als Kanzlei Startups helfen? „Startups stehen vor der Schwierigkeit, mit zu viel Bürokratie und zu wenig Finanzierung konfrontiert zu sein,“ erklärt activelaw-Partner Jörg Offenhausen auf der Preisverleihung. „Gerade mit dem EU-Recht ist der Start für Gründer noch schwieriger geworden. Wir helfen dabei, aus Gründern Unternehmer zu machen. Wenn Ideen oder Konzepte noch nicht ganz ausgereift sind, können wir sie begleiten und in die richtige Richtung schieben. Schließlich müssen sich gute Ideen am Ende auch verkaufen lassen.“

Für die Kategorien „Newcomer / Scale-up“, „Science Spin-off“, „Life Science“ und „Social Innovation“ hatten sich ursprünglich über 80 Startups beworben. Alle Unternehmen wurden frühestens im Januar 2015 gegründet und befinden sich entweder noch in der Entwicklungsphase oder sind bereits erfolgreich am Markt gestartet. Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank und Mitglied der Jury, stellte am Abend der Preisverleihung fest: „Die große Bandbreite der Startups, die sehr unterschiedlichen Branchen – das hat die Auswahl der diesjährigen Gewinner ganz besonders spannend gemacht!“

Vom Desinfektionsspender bis zum sozialen Müsli

In der Tat könnten die Gewinner unterschiedlicher kaum sein: VisioLab aus Osnabrück, der 1. Platz in der Kategorie „Newcomer / Scale up“, haben ein autonomes Kassensystem für Mensen und Betriebsrestaurants entwickelt. Der Kunde stellt sein Tablett auf einem iPad-basierten Kassenscanner ab und dieser erkennt automatisch, welche Speisen und Getränke gewählt wurden. Neben deutlich kürzeren Anstehzeiten für die Kunden ist von VisioLab ein herausragendes Skalierungspotential zu erwarten.

Die Idee des Gewinners der Kategorie „Life Science“, MAGNUS Medical aus Göttingen, verspricht Schutz vor der rasanten Ausbreitung von Viren: Mit einer Kombination aus Handdesinfektionsspender und Türöffnungssystem sollen weniger Türklinken angefasst und gleichzeitig mehr Hände desinfiziert werden.

AGVOLUTION aus Göttingen, Preisträger in der Kategorie „Science Spin-off“, haben ein Prognosesystem für Land- und Forstwirtschaft auf Basis von Business Intelligence erschaffen. Durch die Auswertung großer Datenmengen können Gärten, Felder und Bäume vorausschauend vor klimatischen Veränderungen und Risiken geschützt werden.

Den 1. Preis in der Kategorie „Social Innovation“ erhielt HEYHO. Die Bio-Müslirösterei aus Lüneburg beschäftigt Menschen, die am Arbeitsmarkt normalerweise kaum Chancen auf eine Beschäftigung haben – ganz getreu dem Motto „Wir stellen keine Menschen ein um Hafer zu rösten, wir rösten Hafer um Menschen einzustellen!“

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