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Warum darf die SOKA/ULAK so viel Geld von mir fordern?

Die SOKA ist keine staatliche Institution, sondern ein privatrechtlicher Verein.
Betroffene stellen sich die berechtigte Frage, warum die SOKA Daten von mir erfragt, oder die ULAK bereits einen Mahnbescheid über eine exorbitante Summe gegen mich erwirkt hat. Das Problem: Der Tarifvertrag, auf den die Forderungen gestützt werden, ist für allgemeinverbindlich erklärt worden. Dieser nennt sich Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (VTV). Das bedeutet: Auch wenn Sie noch nie etwas von der SOKA gehört haben, können Sie trotzdem verpflichtet sein, an die SOKA zu zahlen.
Der Betrag, den die SOKA fordert, beträgt in den alten Bundesländern 20,80 % des Bruttolohns von gewerblichen Arbeitnehmern (hier erfahren sie die genaue Zusammensetzung der SOKA-Beiträge).
Das Fatale: die SOKA kann diesen Beitrag 3 Jahre lang rückwirkend (!) geltend machen.  Das Problem für viele Betriebe ist daraufhin die existenzbedrohende Nachzahlungsforderung der SOKA. Selten haben Baubetriebe für derartige Summen Rückstellungen gebildet, da sie damit nicht rechnen konnten.

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