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MPC Zweite Reefer Flottenfonds: LG Dessau-Roßlau verurteilt Sparkasse

Wegen eines besonders deutlichen Falls fehlerhafter Anlageberatung verurteilte das Landgericht Dessau-Roßlau am 16. Juni 2015 (nicht rechtskräftig) die Sparkasse Dessau ohne Beweisaufnahme zu Schadenersatz in Höhe von rund 23.000 €. Die Sparkasse hatte einer Kundin im März 2007 zur Zeichnung einer Beteiligung an der Zweite Reefer Flottenfonds GmbH & Co. KG des Emissionshauses MPC geraten.

 

Wie das Landgericht in seinem Urteil feststellt, hat die Sparkasse Dessau die Anlegerin nicht anlagegerecht beraten. Weder sei eine Aufklärung anhand des Emissionsprospektes noch durch die Sparkasse erfolgt.

 

Die Sparkasse hätte über die hohen Weichkosten der Beteiligung aufklären müssen. Diese seien mit rund 25 % üppig bemessen (Vgl bereits das Urteil des LG Oldenburg).

 

Dabei wäre gerade beim Zweite Reefer Flottenfonds aufgrund der besonderen Marktbedingungen bei Kühlschiffen, dem extrem hohen Anteil an Vertriebskosten und den erheblichen Marktrisiken eine besonders intensive Beratung erforderlich gewesen. Ob die Sparkasse die Berufung beim OLG Naumburg einreicht, bleibt abzuwarten.

 

Haben auch sie eine Beteiligung an dem MPC Zweite Reefer Flottenfonds gezeichnet?

 

Für eine weitere Beratung wenden Sie sich an Herrn Rechtsanwalt Dr. Rädecke.



 

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